SINNESWANDEL

 

November 2022

Wir werden in diesem Winter 2022/23 keine HAUSSCHUH-Konzerte veranstalten, sind aber fleißig bei der Planung für 2023/24. Die GARTEN-Konzerte werden am 27.05.2023 starten und dann alle 14 Tage bis zum ersten Septemberwochenende stattfinden. Auch HAUSSCHUH-Konzerte wird es von November ’23 bis Februar ’24  wieder geben.

Wir wünschen allen SINNESWANDEL-Freunden einem entspannten, vor allem friedlichen Jahreswechsel und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.

Scarlett O‘ & Jürgen Ehle

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November 2022

Ein kleiner Nachtrag zu den Garten-Konzerten 2022:

Es war eine sehr schöne Konzert-Saison. Vielen Dank an alle Beteiligten an unser wundervolles Publikum. Selbst das Wetter hat mitgespielt, alles perfekt. Auch das Ergebnis unseres UKRAINE-Benefiz-Konzerts ist super. Wir haben insgesamt 1.800,-€ zusammenbekommen und je zur Hälfte an die UNICEF – Nothilfe für Kinder und den DEUTSCHEN TIERSCHUTZBUND E. V. für ihre Hilfsaktionen in der Ukraine überwiesen.

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Garten-Konzerte 2022

Auf ein Neues, wir freuen uns auf einen störungsfreien, friedlichen Konzertsommer.

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Januar 2022

Verbunden mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein Gesundes Neues Jahr möchten wir Euch von einer kleinen Premiere berichten:

Auch wenn wir im vergangenen Jahr unser neues und eigens für das Brecht-Weigel-Haus in Buckow geschaffene Bühnenprogramm “SELBST DIE SINTFLUT / DAUERTE NICHT EWIG” vor Ort uraufführen konnten, auch wenn wir anläßlich der Erstveröffentlichung der dazu ebenfalls entstandenen CD dort ein weiteres Mal aufgetreten sind: die Fertigstellung des neuen Pavillons im Garten des Brecht-Weigel-Hauses und damit die regelmäßige Aufführung des Programms lassen coronabedingt noch auf sich warten. So ist auch für diesen Sommer erst einmal nur ein Freilicht-Termin geplant, und wir müssen auf gutes Wetter hoffen.

Um dennoch möglichst vielen Interessierten wenigstens einen Einblick in diese, unsere Arbeit geben zu können, haben wir uns dazu entschlossen, drei eigene Vertonungen aus Brechts “Buckower Elegien” in bewegte Bilder umzusetzen.
 
   

SINNESWANDEL AUF ACHSE im Winter 2021/22

Noch erlaubt uns Corona keine HAUSSCHUH-KONZERTE in unserm Wohnzimmer in gewohnter Kuschelatmosphäre, also ist der SINNESWANDEL in diesem Winter erneut AUF ACHSE. Infos dazu unter HAUSSCHUH-KONZERTE.

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Sommerliche GARTEN-KONZERTE in der Saison 2021 auf neuer Freilichtbühne

Unser herzlichster Dank geht an die Sparkasse MOL, die die nicht verwendeten Zuwendungen für die Winterkonzerte 2020/21, die dem Lockdown zum Opfer gefallen waren, nicht zurückgefordert hat.
Diese Mittel haben uns die Anschaffung eines Großteils des Materials für die neue Freilichtbühne und damit die Durchführung der Sommer-Konzerte ermöglicht.

Heißen Dank

SCARLETT O‘ & JÜRGEN EHLE

Sparkasse Märkisch-Oderland

Wir starten im Juli unsere 2021er Reihe
SINNESWANDEL KULTUR im WEG – Garten-Konzerte mit einigen Veränderungen, den Corona-Zeiten angepaßt im Freien. Unsere neue Freilicht-Garten-Bühne wächst und gedeiht.
Die einzelnen Termine unter „Veranstaltungen“.

Weiteres zu Verordnungen, Regelungen etc. immer aktualisiert unter „Garten-Konzerte“.

Bleibt gesund und optimistisch, das Leben ist
trotzdem schön – und unser einziges

Scarlett

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2015

KULTUR  im WEG / WolfsErwartungsGebiet

Mit allen Sinnen wandeln – durch einen großen wilden Garten – und genießen – Natur, Kultur, Kunst, Überraschungen … SINNESWANDEL.
Es war damals das erste Mal, daß der Begriff SINNESWANDEL ins Spiel kam – noch ein Traum in ziemlich weiter Ferne, das mit dem Wandeln und Genießen, erst einmal hieß und heißt SINNESWANDEL Arbeit, viel Arbeit, aber Arbeit, die Spaß macht.
Als wir loslegten, dieses Stückchen Erde im Naturpark Märkische Schweiz mit dem Hexenhäuschen drauf auf- und umzuräumen, zu gestalten, für unser Leben auszubauen, einzurichten, bekam SINNESWANDEL nach und nach neue Bedeutungen:
* die Entscheidung an sich, aus der Stadt raus – nicht gar zu weit, ca. 50 km östlich von Berlins Zentrum – auf’s Land zu ziehen – ein Sinneswandel,
* überhaupt und anders (nach wie vor – siehe scarlett-baut.de) zu bauen, selbst, nachhaltig, ohne Plastefenster, ohne Bauschaum, unter Verwendung von sogenannten alternativen Materialien, auch solchen, die ihr erstes Leben schon hinter sich haben und trotzdem für ein weiteres gut sind, Solarenergie, Pflanzenkläranlage, selbst ausgebuddelter Lehm etc. – ein Sinneswandel,
* nicht mehr „nur“ Musiker zu sein, sondern auch Veranstalter und Gastgeber zu werden – ein Sinneswandel,
* sich irgendwann, soweit wie möglich, vom eigenen Acker zu ernähren – ein Sinneswandel,
* vegetarisch – vegan – kein Sinneswandel, weil schon lange selbstverständlich.

Es blieb uns gar nichts anderes übrig als alles, was wir vorhatten und noch -haben, unter das „Dach“ SINNESWANDEL zu bringen.

Wir haben noch viel zu tun, die Ideen gehen uns nicht aus.
Das Tonstudio für eigene und Fremdproduktionen ist in Betrieb, es gibt HAUSSCHUH-KONZERTE auf der Wohnzimmerbühne im Winter, GARTEN-KONZERTE im Sommer – und und und …

Skulptur: Helmut Lattwin
Skulptur: Helmut Lattwin

Kunst, die perfekt zu uns paßt, ist schon eingezogen in Haus und Garten – siehe Bilder.
HELMUT LATTWIN – seine Galerie BAUERNFLUCH findet man in Rehfelde, Puschkinstr. 8f – schafft wundervolle Skulpturen aus Feldstein, einem Material, das wir alle hier täglich im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen treten. Er schält mit seiner Flex aber außerdem Gesichter und Figuren aus alten Pflugscharen, gebrannten Ziegeln oder zerbrochenen Marmorplatten.

Irgendwann werden auch unsere Gästezimmer fertig sein – bis dahin:
Wer uns von weiter herkommernd hier besuchen und gleich noch die Gegend genießen, laufen, radeln – der Europa-Radwanderweg R1 führt direkt an unserem Haus vorbei – und ein wenig bleiben möchte, kein Problem, siehe Links unter kulturNACHBARN.

Ihr seid herzlich willkommen – im Internet und live – siehe Veranstaltungen. 

SINNESWANDEL
Liebenhof 12
15345 Garzau-Garzin
OT Liebenhof
0173 567 13 14

SCARLETT O‘ & JÜRGEN EHLE

Kleiner Nachsatz zum WolfsErwartungsGebiet:

Unser Haus liegt am Rande der winzigen Siedlung Liebenhof, so winzig, daß selbst die Bezeichnung Dorf großkotzig klingt, ist mit mehreren anderen kleinen Flecken eingemeindet, heißt nun statt Liebenhof Garzau-Garzin. Die damit verbundene aussprachetechnisch sinnliche und schreibtechnisch zeitsparende Verbesserung einzustufen, sei dem geneigten Leser überlassen.
Unser Haus jedenfalls liegt im äußersten Außenbereich der Gemeinde, was sehr gut ist, wenn man seine Nachbarn nicht mit vermeidbarem Lärm, sprich Musik, belästigen und selbst von diesen möglichst wenig mit, manchmal durchaus vermeidbarem Lärm, wie Rasenkantenmäherbetrieb, belästigt werden möchte. Was (Außenbereich!) allerdings bautechnisch einige Überraschungen bereit hält.

Als ich das Haus von meinem Onkel übernahm, war er schon ausgezogen, und wir wohnten noch in Berlin. In meiner grenzenlosen Naivität gedachte ich, je nach Finanz- und Freizeitlage, ein wenig daran herumzubauen, um dann irgendwann einziehen zu können. Ein paar Jahre, genauer gesagt, sechseinhalb Jahre später, machte mich eine Freundin darauf aufmerksam, daß es in der Bundesrepublik, natürlich in jedem Bundesland andere, Fristen gäbe, wielange ein Wohnhaus im Außenbereich unbewohnt sein darf, um ein Wohnhaus zu bleiben. In unserer Gegend genau sieben Jahre. Danach würde der Wohnhausstatus verfallen, das Haus wäre bestenfalls noch als Scheune zu nutzen und würde, auch nicht auf Antrag und Bereitschaft zu Gebührenzahlung, weil in besagtem Außenbereich, nicht mehr zu einem Wohnhaus zurückgewidmet.
Und hier kommen die Wölfe ins Spiel.
Da munkeln Stimmen, daß es für die ländlichen Gegenden im Bundesland Brandenburg, also MOL betreffend eigentlich ganz und gar, den mittelfristigen Plan des Leerwohnens gäbe, weil es allemal für die Solidargemeinschaft billiger käme, Wölfe anzusiedeln als für ein paar wenige Dorfdeppen eine Infrastruktur zu erhalten. So munkeln sie, die Stimmen, und angesichts bestehender Infrastrukturen ist dem wenig zu entgegnen. – Versucht doch mal, mit öffentlichen Verkehrsmitteln bis zu uns zu kommen, wenigstens einmal am Tag … –
Ich finde, es ist Platz genug für uns und die Wölfe – würde mich freuen, hier einen zu sehen. Wir jedenfalls wollen, mit dem, was wir können und gern tun, unseren Beitrag zur kulturellen Beatmung des ländlichen Lebens leisten.
Das mit dem fristgerechten Bauantrag und Einzug haben wir  hingekriegt im WEG.

Scarlett
                   SINNESWANDEL              KULTUR im WEG